Die föderale Struktur
In beinahe jedem Ortsverband der ganzen Republik gibt es inzwischen eine Helfervereinigung. Diese 'örtlichen' Helfervereinigungen organisieren sich zur Wahrung ihrer Interessen in Landes-Helfervereinigungen.
Die Landeshelfervereinigungen haben erstens die Aufgabe, die Rechte ihrer Mitglieder zu vertreten, sie zu informieren und zu versichern und leisten Lobbyarbeit: Die Mittlung zwischen den örtlichen Helfervereinigungen, den Landesbehörden und Landesparlamenten und den Landesbeauftragten des THW. Zusätzlich sorgen sie bei Unstimmigkeiten dieser Parteien für einen Ausgleich und einen gemeinsamen Nenner.
Auf Bundesebene hat die Bundesvereinigung ähnliche Aufgaben wie die Landeshelfervereinigungen, nur dass sie sich mit der Vermittlung der Behörden des Bundes, dem Deutschen Bundestag und seinen Abgeordneten und der THW-Leitung in Bonn befassen.
Natürliche und juristische Personen sind Mitglied bei den örtlichen Helfervereinigungen.
Die örtlichen Helfervereinigungen sind Mitglieder bei den Landeshelfervereinigungen - und die Landeshelfervereinigungen sind Mitglieder bei der Bundesvereinigung.
Dieses föderale System nahm vor rund 25 Jahren in Schleswig-Holstein seinen Anfang, denn die Idee der Helfervereinigung als Vertretung der Helfer der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk stammte von den Menschen,die auch heute noch den Vorstand der Landeshelfervereinigung SH e.V. bilden.